Ein Sport der in den letzten Jahren immer mehr Anhänger findet ist das Freitauchen oder auch Apnoetauchen. Im Gegensatz zum normalen Tauchen verzichten die Taucher hier auf Sauerstofftanks, sondern nutzen nur die Luft, die sie beim Einatmen in ihren Lungen aufnehmen. Schon seit vielen Jahrhunderten wird das sogenannte Freitauchen durchgeführt. Vor allem bei alten Völkern war es die bevorzuhqdefault (2)gte Form, um Perlen und Muscheln vom Meeresboden zu sammeln, die für diese Völker von hohem Wert waren. Heute ist es das Ziel des Freitauchens mit der Luft in den Lungen die größtmöglichen Strecken unter Wasser zurückzulegen, oder die größte Tiefe zu erreichen. Durch hartes Training lassen sich die Leistungen der Freitaucher immer weiter ausbauen.

Die Gefahr beim Freitauchen

Auch wenn das Freitauchen auf den ersten Blick harmlos wirkt, so bestehen auch bei diesem Sport Gefahren, weshalb er zurecht als Extremsport eingestuft wird. Wenn der Freitaucher den Atem über einen längeren Zeitraum anhält, dann steigt die Konzentration an Kohlendioxid im Blut, was dazu führen kann, dass der Taucher ohnmächtig werden kann. Anfänger in diesem Sport haben keinerlei Möglichkeit eine einsetzende Ohnmacht zu erkennen, während erfahrene Taucher in dieser Hinsicht über eine größere Erfahrung verfügen. Dass die Unfallquote beim Freitauchen trotz allem sehr niedrig ist, liegt vor allem daran, dass die Tauchgänge meist zu zweit durchgeführt werden und beide Taucher sich so gegenseitig schützen.

So trainieren die Freitaucher

Das Training der Freitaucher verwendet einen großen Zeitraum darauf die passenden Atemtechniken zu erlernen. Um das Lungenvolumen zu vergrößern stehen aber auch Laufen oder Schwimmen auf dem Trainingsplan. Die Freitaucher lernen beispielsweise auch ihre Herzfrequenz herunterzufahren, was einen geringeren Sauerstoffverbrauch zur Folge hat. Stück für Stück bauen die Freitaucher so ihr Leistungsvermögen immer weiter aus, was sie in die Lage versetzt längere Strecken unter Wasser zu tauchen und in größere Tiefen vorzustoßen. Es gibt zahlreiche verschiedene Wettbewerbe, bei denen die Taucher gestellte Aufgaben erledigen müssen. Die dabei erzielten Leistungen der Sportler sind aller Ehren wert. Der Weltrekord für den Verbleib unter Wasser liegt bei den Damen bei mehr als 9 Minuten und bei den Herren bei mehr als 11 Minuten.